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Das Weltall

 

Das Weltall

Viele Menschen sehen nachts zum Himmel auf, erblicken die Sterne und nehmen das, was sie sehen, als Bild des Universums in sich auf. Das ist es also, denken sie - eine große Anzahl von leuchtenden Punkten, die vermutlich größer und kleiner sind oder näher bzw. entfernter zu uns stehen.

Kaum einem fällt dabei auf, dass sich der Himmel über uns im Laufe eines Jahres stetig verändert. Einige mögen jedoch ahnen, dass das, was sie mit bloßem Auge erblicken, nur ein winziger Teil von dem ist, was wir unser Universum nennen. Die in unseren Augen so große Erde, gaukelt uns eine zentrale, bedeutende Rolle in diesem All vor.

Doch dieser Schein trügt. Wir sind nur ein winziges Staubkorn im Objektstrand des Weltalls.


Was genau ist es aber nun - das Universum?

Wie entstand es?

Entwickelt es sich noch?

Wie sieht seine Zukunft aus und wo finden wir unseren Platz in ihm?

Ich möchte versuchen, kurze Antworten auf diese Frage zu geben. Doch liegt im Adjektiv kurz bereits eine entschiedene Aussage über das Folgende.

Das Weltall in seiner wirklichen Komplexität zu schildern, seine Gesetzmäßigkeiten und den heutigen Wissenstand umfassend darzustellen, ist an dieser Stelle unmöglich. Haben Sie also bitte Verständnis dafür, dass die Themen nur angerissen und vereinfacht dargestellt werden. Viele Sachverhalte sind um ein vielfaches komplizierter und vielschichtiger, als sie hier behandelt werden können. Der wissenschaftliche Erkenntnisstand über das Universum füllt viele Bibliotheken und die Antworten auf so viele, noch ungeklärte Fragen werden weitere Bibliotheken füllen.


Schon zu Beginn unserer Exkursion wird es unrealistisch - zumindest innerhalb der Grenzen unseres Vorstellungsvermögens. Wir können unseren Verstand im Bezug auf den Beginn des Universums nicht mit Erfahrungen füttern.

Die, die wir an eine existierende Welt voller fester Materie und überschaubaren Dimensionen von Höhe, Breite und Länge gewöhnt sind (lassen wir die Dimension der Zeit vorerst einmal außer Acht), können mit dem Zustand, in dem sich unser Universum zu Beginn befand, nichts anfangen. Wohlgemerkt, wir sprechen bereits vom Beginn des Universums, also von einem Zeitpunkt, an dem es bereits existierte.

Vor diesem Beginn - sie werden staunen - gab es nichts. Und wir sprechen von einem wirklichen Nichts. Es gab keine Zeit, keinen Raum, kein so noch so kleines Teilchen. Man kann diesen Zustand nicht einmal als Dunkelheit bezeichnen, denn auch die gab es nicht. Die Beschreibung dieses Zustand fällt in die Welt einer zukünftigen Physik - aktuell meist nur in die Bereiche von Philosophie und Religion. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Entstehung aus dem Nichts ein unerträglicher Vorgang, denn unser heutiges Wissen basiert meist auf dem Ursache-Wirkungs-Prinzip, das in diesem Punkt einfach nicht greift.


Beginnen wir also lieber kurz nach dem Nichts.

 

 

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© by Richard Nachtigall 2002-2009

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Berlin, im September 2002