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gleicht dem griechischen Kronos. Saturn wurde durch Jupiter seiner Macht beraubt, Kronos durch seinen Sohn Zeus.

   

Das Zeitalter der Saturnherrschaft bezeichneten die Römer als "Goldenes", das des Jupiter war ihnen nur "Silber" wert. In Griechenland war Kronos Sohn des Uranos und der Gaia und galt als klügster und trickreichster der Titanen.

Er zeugte mit seiner Schwester Rhea eine Reihe von Göttern, so Demeter (die Göttin des Ackerbaus und der bürgerlichen Ordnung), Hestia (die Göttin der Häuslichkeit), Hera (die Göttin der Erziehung und des sittlichen Verhaltens), Hades (den Gott der Unterwelt), Poseidon (den Gott der Meere) und letztlich Zeus, der bald an Bedeutung gewinnen sollte.

Einst wurde Kronos von Gaia vorhergesagt, er werde von einem seiner Kinder entmachtet. Um dies zu verhindern, verschlang er alle Kroniden kurz nach deren Geburt. Nur war in einem der Bündel, die er auf Kreta "zu sich nahm", nicht Zeus, sondern ein Stein - Rhea hatte vorgesorgt. Zeus war gerettet und wuchs, versteckt vor seinem Vater heran.

 

Metis, die erste rechtmäßige Gattin des Zeus, schenkte ihm ein Brechmittel, welches er Kronos verabreichen konnte und dieser spie seine Brüder (oh Wunder!) wieder aus.

Auf Grund dieser bemerkenswerten Kindheit verbrüderten sich die drei Söhne gegen ihren grausamen Vater und führten einen 10 Jahre dauernden Kampf aus dem sie als Sieger hervorgingen und Zeus, wie bei Geschwistern üblich, teilen musste. Poseidon erhielt die Macht über die Meere, Hades regierte in der Unterwelt und Zeus selbst nahm sich das größte Stück vom Kuchen - die Herrschaft über Himmel und Erde.

Im Mittelalter galt Saturn als Bote des Unglücks. Neugeborene, die unter seinem Zeichen zur Welt gekommen waren, bezeichnete man als Kinder des Saturn, womit man sie gleichzeitig zu Ausgestoßenen der Gesellschaft erklärte. 

   

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Berlin, im September 2002