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Weshalb flackern manche Sterne oder funkeln farbig?

 

 

Diese Erscheinung wird auch Szintillation genannt.

Der Begriff leitet sich vom lateinischen scintillare ab, was so viel wie "funkeln" oder "flackern" bedeutet. Die scheinbare, schnelle Veränderung der Helligkeit eines Sterns oder die häufig zu beobachtenden Farbspiele entstehen durch Effekte in der Atmosphäre unseres Planeten. Die vorhandene Luftunruhe und Dichteunterschiede in unserer Lufthülle führen zu veränderten Brechungseigenschaften des Lichtes.

Gute Teleskope verwenden eine adaptive Optik, die diesen Effekt auszugleichen versucht.

Der Effekt der Szintillation tritt vor allem bei Gestirnen auf, die sich in Horizontnähe befinden. Objekte, wie z.B. der Mond oder die Planeten, erscheinen im Teleskop nicht als winziges Pünktchen, sondern als Fläche, da sie uns viel näher sind als die Sterne, wodurch der Effekt deutlich aufgehoben wird.

Planeten sind somit auch für das bloße Auge am Himmel dadurch zu erkennen, dass sie "ruhiger strahlen".

 


 

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Berlin, im September 2002